Wegen Windeln rausgeschmissen
Für alle die, die es noch nicht mitbekommen haben: Auf der Ostsee-Insel Usedom hat die Vermieterin eines Ferienhauses eine Familie mit einem windeltragenden behinderten Sohn rausgeschmissen:
"Erst begrüßte die Vermieterin meine Eltern und meinen Bruder noch freundlich", erzählt Stefan Löffler. "Aber als meine Mutter fragte, wo sie die Windeln entsorgen könne, da guckte sie schon ganz komisch." Später habe der Vater dann bei der Vermieterin geklingelt, weil der Fernseher nicht richtig funktionierte. Da habe sie ihn hereingebeten und ihm eröffnet, dass sie nicht länger bleiben dürften. "Die Vermieterin warf meinem Vater vor, dass er ihr verschwiegen habe, dass Martin gewindelt werden müsse", schildert Löffler. "Und dann sagte sie noch: Was sollen denn die Nachbarn denken?
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4 Kommentare:
Hi,
ich finde diese geschichte ist eine schweinerei. Aber es ist ja so ausgegangen das die Familie jetzt irgendwann in ein Behindertengerechtes Ferienhaus eingeladen wurde und auf das erste Segelschiff für behinderte oder so.
Also ich finde, dass jedem das Recht gestattet ist, überall unterzukommen. Wenn jemand rausgeschmissen wird, weil jemand eine Behinderung hat, also nicht anders kann als Einschränkungen zu haben, fällt das unter Diskriminierung, was heute in keinem Land dieser Welt gebilligt wird.
Hallo Leute,
ich habe von dieser Sache nur durch Zufall erfahren. Erst dachte ich das ist ein Fake, aber leider nicht.
Wir müssen uns alle gegen solche Einstellungen wehren.
Bei uns, haben sich einige Einwohner empört, als vor Jahren eine Einrichtung der Behindertenwerkstätten gebaut wurde.
Und die Bewohner im Ort spazieren waren. Das gab richtig ärger.
Es wurde befürchtet, Urlauber würde der Anblick Behinderter zur Abreise bringen.
Ich sage, wer an Behinderten sich stört, soll bloß auf seine Gesundheit achten. Es geht schneller als man denkt. Und dann, sind sie auf Hilfe angewiesen.
Es gibt den Spruch:
Das eine Gesellschaft sich daran messen lassen muss, wie sie mit Kinder, alten Mensch und Behinderten umgeht.
Aber bei uns ist es ja schon soweit dass überall gespart wird. Am wenigsten könne sich die schwächsten wehren.
Aber jetzt wird ja versucht den "Behinderten" das Leid zu ersparen durch pränatale Diagnostik.
Ich würde heute nicht mehr geboren.
Hallo zusammen, ich halte es ebenfalls für ein absolut verabscheuenswürdiges Verhalten von besagter Frau Hahn.
Achja, wenn jemand "Buchungsanfragen" hat, kann die gerne an Hahn Josef u. Anita
Paul-Exss-Str. 2, 17429 Seebad Bansin (03 83 78) 2 92 07 richten....
VG
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